Neo OpenMoko Freerunner

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Neo OpenMoko
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Neo OpenMoko

Inhaltsverzeichnis

Hardware

Betriebssystem OpenMokoGNU/Linux based
CPU Samsung ARM9 500 MHz
Speicher 128 MB SDRAM, 256 MB NAND flash
Display 2,8" VGA (480x640) TFT 16 bit

Tochscreen

Kartenslots MicroSD bis 4 GB
Schnittstellen USB 1.1 Host, Bluetooth

Wi-fi

GSM Tri band 850/1800/1900

900/1800/1900

Audio 2,5 mm Audiobuchse

Microphon

Akku 1200 mAh
Maße 120.7 x 62 x 18.5 mm
Gewicht ca. 185 Gramm


Ersten Schritte mit dem Neo1973

Neo1973 einschalten

Power Button drücken und gedrückt halten, je nach u-boot Version muss der Power Button >= 5 Sekunden gedrückt werden. Wenn der Boot Loader geladen wurde, den Kernel booten und X/GPE starten.

Dass Sie den Power Button lange genug gedrückt haben merken Sie an einem Leichten Impuls des Viberatiosmoduls und dass die Hintergrundbeleuchtung sich einschaltet. Nun können Sie den Power Button los lassen und dem Neo 1973 beim booten zusehen.

Neo1973 ausschalten

Im Bootloader-Modus oder wenn das Telefon abgestürzt ist

Den Power Button 9 Sekunden gedrückt halten, nun sollte sich das Neo1973 ausschalten. Erkennen können Sie dies an der Hintergrundbeleuchtung, wenn sie sich abschaltet.

Während des Betriebs eines vollständigen Linux-Systems inklusive Userspace

Dazu reicht es den Power Button 5 Sekunden lang gedrückt zu halten. Nun wird das Neo1973 heruntergefahren. Dieser Vorgang dauert ca. 20 Sekunden.

Laden des Akkus

Das Neo1973 unterstützt 2 Lademodi: Einen 100mA Lademodus (genannt "pre-charge") und einen 500mA Lademodus (genannt "Schnellladen"). Aufgeladen wird immer über den USB-Stecker. Sie können jedes USB-A auf USB-mini-B Kabel verwenden, um das Gerät an einem beliebigen USB-Host zu laden.

Im u-boot

Während man sich im u-boot befindet, wird das Smartphone nur mit 100mA geladen. Dies wird sich in kommenden Revisionen ändern, das Schnellladen kann aber auch jetzt schon manuell aktiviert werden.

Im Linuxbetrieb

Sobald man das Gerät per USB-Kabel angesteckt hat, beginnt es sich zu laden. Im Moment wird das Telefon standardmäßig mit 100mA geladen, was zu wenig ist, um das Telefon sinnvoll zu betreiben. Wenn Ihr USB-Host 500mA unterstützt, dann wird automatisch auf "Schnellladen" umgeschaltet. Nachvollziehen kann man dies in der folgenden Zeile des Kernel-Logs:

usb0: full speed config #1: 500 mA, Ethernet Gadget, using CDC Ethernet

Shell

Mit dem Terminal-Emulator und der OnScreen Tastatur

"Klicke" (mit dem Stylus) auf das Pfeil-Symbol links oben, um ein Drop-Down-Menü mit den Punkten "Media", "Settings", "Utilities" und "Desktop" zu bekommen. Wähle "Utilities->Panel->Input Manager" aus und ein Tastatur-Symbol wird auf der oberen Leiste erscheinen. Nun kannst du die Tastatur direkt über dieses Symbol erreichen. Vom Desktop aus: wähle "Active tasks->rxvt", um auf die Root-Shell zu gelangen.

Bei der Nutzung von Ethernet-Emulation über das USB-Kabel

Der Linuxkernel des Neo1973 unterstützt das "cdc_ether USB gadget", welches eine Standardimplementierung um ein Ethernet Gerät über USB zu emulieren enthält.

Sobald der Kernel geladen ist und das Telefon per USB verbunden ist, bekommt man ein usb0 Gerät am Host angezeigt.

Das Telefon wird die IP4 Adresse 192.168.0.202/24 haben. Du kannst `ifconfig` auf der Konsole des Telefons ausführen, um dies zu überprüfen. (das ganze ist optional - wenn es nicht funktioniert dann beachte die Informationen im Folgenden)

Sobald eine USB-Verbindung mit einem Linux-Rechner hergestellt wurde, wird (sollte?) das Kernel-Modul "cdc_ether" geladen und es erscheint ein Netzwerkadapter mit dem Namen usb0.

Auf dem Host-Rechner sollte dem Interface usb0 die IP-Adresse 192.168.0.200 zugewiesen werden

# ifconfig usb0 192.168.0.200 netmask 255.255.255.0

Danach sollte man das Telefon pingen können

# ping 192.168.0.202

Und zu guter letzt kann man per SSH mit dem Smartphone eine Verbindung aufbauen

# ssh root@192.168.0.202

Nachdem man die Passwort-Frage mit Enter (leeres Passwort) quittiert hat, sollte man eine Root-Shell haben.

Quelle: Openmoko

Neo 1973 mit dem PC verbinden

Freerunner über USB verbinden

Um euren Freerunner über USB per SSH zu euren Linux PC verbinden müsst ihr folgendes in die Konsole eingeben:

  ifconfig usb0 192.168.0.200 netmask 255.255.255.0
  ssh root@192.168.0.202

Bei der Password abfrage drückt einfach Enter.

Automatisches verbinden

In den meisten Linux-Varianten (Ubuntu, Sidux usw) findet ihr die benötigte Datei unter /etc/network/interface.

Zu dieser fügt ihr folgende Zeilen hinzu:

  auto usb0
  iface usb0 inet static
  address 192.168.0.200
  netmask 255.255.255.0


Als nächstes fügt ihr die folgende Zeile zur /etc/hosts hinzu:

  192.168.0.202   openmoko

Nun startet den Netzwerkservice neu mit:

  etc/init.d/networking 

Um die Verbindung auf zu bauen müsst ihr jetzt nur noch folgendes eingeben:

  ssh root@openmoko

Uhrzeit einstellen

Um die Uhrzeit auf eurem Freerunner einzustellen müsst ihr folgendes eingeben:

  date -s MMTThhmmJJJJ

Beispiel:

  date -s 071510372008

Wenn ihr nur die Zeit einstellen möchtet dann reicht auch:

  date -s hh:mm:ss

Damit die neu eingestellte Zeit nicht nach dem Neustart verschwindet müsst ihr diese noch in die Hardwareschreiben. Das macht ihr mit:

  hwclock --systohc


Installation der QWERTY Tastatur

Da das Tippen in der Konsole mit der normalen Openmoko-Tastatur schwierig ist, könnt ihr eine QWERTY-Tastatur installieren.

Downloadet als erstes diese Datei und endpackt diese: http://www.ginguppin.de/files/keyboard-ipk.tar.bz2

Mit folgendem Befehl könnt ihr die Datei auf den Freerunner kopieren

  scp *.ipk root@192.168.0.200:/tmp/

Die nächsten Befehle müsser per SSh auf dem Freerunner ausgeführt werden:

  opkg remove -force-depends multitap-pad
  opkg install /tmp/matchbox-keyboard-inputmethod_0.0+svnr1910-r10_armv4t.ipk
  opkg install /tmp/matchbox-keyboard-im_0.0+svnr1910-r10_armv4t.ipk
  opkg install /tmp/matchbox-keyboard-applet_0.0+svnr1910-r10_armv4t.ipk 

Jetzt müsst ihr den Freerunner neu starten oder ihr gebt folgendes ein, um den X-Server neu zu starten:

  /etc/init.d/xserver-nodm restart


Links

OpenMoko-Wiki(u.a. englisch u. deutsch)