Sharp Zaurus SL-C750
Aus Zauripedia
Inhaltsverzeichnis |
Hardware
| CPU | Intel® XScale™ (PXA255, 400 MHz) |
| Speicher | 64 MB flash memory
64 MB SDRAM |
| Display | 640 x 480 dots, 3.7", 65,536-color |
| Kartenslots | CF Typ II, SD |
| Schnittstellen | Infrarot (IrDA 1.2), USB (über Kabel) |
| Audio | Stereo-Kopfhörerbuchse, Audio Input (mono, Mic) |
| Akku | Lithium-Ion Batterie
EA-BL06 mit 950 mA |
| Maße | 120 x 83 x 23.2 Millimeter |
| Gewicht | ca. 225 Gramm |
Probleme bei Backup
Bei verschiedenen Zaurus Modellen kommt es manchmal beim Backup-Versuch zu folgender Fehlermeldung:
Cannot execute Backup due to low memory of Internal Flash. Aprox. 2MB availabel memory ..... usw.
Dann ist die Ursache meistens ein Datei die Kopiert werden sollte (Fn+Copy) und so in
/home/tmp/qpefiles/
gelandet ist.
Also dort z.B. mit dem Terminal die dort gelandete Datei(en) löschen und der Backup klappt wieder.
z.B. rm /home/tmp/qpefiles/*
- Wenn ihr in diesen Verzeichnis "df -h ." ausführt, dann
- bekommt ihr herraus wieviel Platz im /home Verzeichnis
- habt oder anders ausgedrückt wie groß eine Datei sein
- darf damit Kopieren und Einfügen klappt.
Externe Hardware
Billionton Bluetooth CF-Carte CFBT02-B2
Die folgende Anleitung beschreibt, man die Billionton Bluetooth CF-Carte CFBT02-B2 in einem Sharp Zaurus SL-C750 mit original Sharp ROM Version 1.10JP konfigurieren kann.
Zuerst benötigt man einen Bluetooth-Treiber für den Zaurus. Der BlueZ-Treiber kommt mit dem CSR-Chipsatz der Billionton-Karte zurecht. Ein installierbares Packet für den Zaurus kann man hier erhalten: (Achtung: man muss den Dateinamen in bluez-zaurus_arm.ipk ändern, bevor man das Packet installieren kann)
http://www.zaurususergroup.org/feed/bluez-zaurus_2.3-2.4.18b_arm.ipk
Ausserdem benötigt man einen Shell-Zugriff auf den Zaurus. Wer noch kein Programm hierfür installiert hat, kann z.B. das Programm qconsole verwenden:
http://www.killefiz.de/zaurus/showdetail.php?app=1667
Wenn man den BlueZ-Treiber installiert hat, muss man noch ein wenig an den folgenden drei Dateien ändern. Die ensprechend angepassten Dateien kann man am besten von dort laden:
Wenn man diese beiden Dateien auf einer SD-Speicherkarte abspeichert, kann man Sie in einem Consolfenster folgendermassen kopieren:
bash-2.05$ su - # cp /mnt/card/etc_pcmcia_bluetooth /etc/pcmcia/bluetooth # cp /mnt/card/etc_rc.d_init.d_bluetooth /etc/rc.d/init.d/bluetooth # cp /mnt/card/etc_bluetooth_uart /etc/bluetooth/uart
Nun kann man die Karte in den CF-Slot des Zaurus schieben. Dann sollte das CF-Symbol in der Statuszeile erscheinen und die LED in der Karte sollte anfangen zu blinken. Zum Überprüfen, ob die Karte auch wirklich erkannt wurde, kann man in der Console den Befehl hciconfig eingeben, dessen Ausgabe in etwa folgendermassen aussehen sollte:
# hciconfig
hci0: Type: UART
BD Address: 00:10:60:AB:5B:0D ACL MTU: 192:8 SCO MTU: 64:8
UP RUNNING PSCAN ISCAN
RX bytes:380 acl:0 sco:0 events:19 errors:0
TX bytes:791 acl:0 sco:0 commands:18 errors:0
Wenn eine Fehlermeldung erscheint oder kein hci-Device angezeigt wird, sollte man überprüfen, ob man die richtige Version des BlueZ-Treibers installiert hat und die drei erwähnten Dateien korrekt geändert sind.
Nachdem man nun mühsam die Bluetooth-Karte konfiguriert hat, möchte man natürlich auch ein Gerät damit ansprechen. Im folgenden Text ist beschrieben, wie über ein Bluetoothfähiges Mobiltelefon eine Internetverbindung hergestellt werden kann.
Da das Original ROM von Sharp kein Bluetooth für eine PPP-Verbindung kennt, muss man zuerst eine IrDA-PPP-Verbindung hinzufügen. Eine Anleitung hierzu hat TRIsoft zusammengestellt: http://www.trisoft.de/irdahowto.htm
Diese Verbindung muss man nun auf den rfcomm-Treiber umlenken, der bei BlueZ für die seriellen Schnittstellen verantwortlich ist. Hierzu muss man in der Befehlsconsole auf dem Verzeichnis /etc/ppp/peers die neueste Datei mit dem Namen IRDA.... heraussuchen, und vor die erste Zeile den Text /dev/rfcomm0 setzen (ich weiss, dass der erfahrene Anwender den vi verwendet, aber ich habe diese Anleitung bewusst so gehalten, dass man einem weniger erfahrenen Anwender weniger erklären muss):
bash-2.05$ su - # cd /etc/ppp/peers # ls -lt IRDA* -rw-r--r-- 1 zaurus qpe 258 Sep 15 21:53 IRDA1060390700 -rw-r--r-- 1 zaurus qpe 312 Sep 15 19:26 IRDA1112698046 # cp IRDA1060390700 /tmp # echo /dev/rfcomm0 >IRDA1060390700 # cat /tmp/IRDA1060390700 >>IRDA1060390700 # rm /tmp/IRDA1060390700
Die Namen im obigen Abschnitt sind natürlich nur Beispiele. Wichtig ist, daß nach dem ls -lt IRDA* die neueste Datei ganz oben steht, und diese muss bearbeitet werden. Nun muss man noch dem rfcomm-Treiber das Mobiltelefon bekannt geben. Hierzu muss die Bluetooth-Karte im Zaurus und der Bluetooth-Sender im Mobiltelefon aktiviert sein. Dann kann man mit dem hcitool scan die Adresse des Telefons auslesen:
# hcitool scan
Scanning ...
00:14:9A:57:BA:03 Motorola Phone
Diese Adresse (in diesem Beispiel die 00:14:9A:57:BA:03) muss man in die Datei /etc/bluetooth/rfcomm.conf eintragen. Die folgenden Befehle sollte man nur verwenden, wenn dies die einzige Konfiguration in dieser Datei ist, die man benötigt. Wenn man mehrere Konfigurationen hat, sollte man sich doch einmal am vi versuchen.
# cd /etc/bluetooth # sed 's,device.*,device 00:14:9A:57:BA:03;,'<rfcomm.conf >/tmp/rfcomm.conf # cp /tmp/rfcomm.conf . # rm /tmp/rfcomm.conf
Nun sollte man nochmals überprüfen, ob der Bluetooth-Sender im Telefon nach wie vor aktiviert ist, und dann durch antippen des Internetsymbols in der Statuszeile des Zaurus einen Verbindungsversuch starten. Wenn alles richtig konfiguriert ist, sollte das Telefon jetzt nach einer Bestätigung fragen, ob die Verbindung mit dem Zaurus hergestellt werden soll. Wenn man das bestätigt wird noch ein Code abgefragt. Dieser ist in der Voreinstellung des BlueZ-Treibers die Ziffernfolge 1234.
Quelle: http://www.lkrauss.de/zaurus/download/etc_bluetooth_uart
